Ein tödlicher Bahnunfall in Bayern, der Verdacht auf Schüsse auf einen Zug in Rheinland-Pfalz und ein Pfefferspray-Einsatz in einem Zug in Sachsen haben Polizei und Bundespolizei beschäftigt. Die Ermittlungen zu den drei Vorfällen dauern an.
+++ Alzenau: Radfahrerin bei Bahnunfall tödlich verletzt +++
Eine 43-jährige Radfahrerin ist an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) von einer Regionalbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau die Gleise der Kahlgrundbahn überqueren und übersah dabei offenbar den herannahenden Zug. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Ein Sachverständiger soll Polizei und Staatsanwaltschaft bei der Klärung der Unfallursache unterstützen. Die Fahrgäste wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut, die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt.
+++ Frankenthal: Polizei ermittelt nach mutmaßlichen Schüssen auf Zug +++
Die Bundespolizei ermittelt nach einem Vorfall, bei dem ein Zug in Frankenthal mutmaßlich beschossen wurde. Der Lokführer hörte während der Ausfahrt aus dem Bahnhof gegen 1.55 Uhr einen Knall. Beim nächsten Halt entdeckte er neben dem Fenster des Triebfahrzeugs einen projektilähnlichen Einschlag. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen und prüft den Verdacht eines Schussangriffs.
+++ Döbeln: Jugendlicher setzt nach Streit Pfefferspray ein +++
Ein 15-Jähriger hat in einem Zug am Hauptbahnhof Döbeln Pfefferspray eingesetzt. Nach Angaben der Bundespolizei war dem Einsatz ein Streit vorausgegangen, bei dem der Jugendliche laut Zeugen von einem Mann geohrfeigt wurde. Daraufhin versprühte der 15-Jährige das Reizgas. Der mutmaßliche Kontrahent hatte den Zug bereits verlassen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Die Ermittlungen dauern an.
EVN
