Der Fund einer Kamera am Bahnhof Minden sorgt für Ermittlungen. Behörden prüfen, ob damit Militärtransporte ausgespäht und mögliche Sabotageaktionen vorbereitet werden sollten.
Am Bahnhof in Minden ist eine versteckte Kamera entdeckt worden, die Ermittlungen ausgelöst hat. Wie die Tagesschau unter Verweis auf Recherchen von WDR und NDR berichtet, bestehe der Verdacht, dass militärische Transporte ausgespäht worden seien. Die Ermittlungen richten sich gegen einen litauischen Tatverdächtigen, dessen Wohnung durchsucht wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken.
Sicherheitsbehörden vermuten, dass die Kamera gezielt auf einen Rangierbereich ausgerichtet war. Der Bahnhof gilt als wichtiger Knoten für militärische Transporte. Hinweise auf mögliche Auftraggeber liegen bislang nicht vor, ein Zusammenhang mit ausländischen Geheimdiensten wird jedoch geprüft. Die Behörden betonen, dass die Ermittlungen andauern und die Unschuldsvermutung gilt.
EVN
