Bahnverkehr läuft nach Oberleitungsschaden wieder – weiter Verzögerungen

Rund 600 Reisende saßen stundenlang fest, als eine Oberleitung bei Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt riss. Jetzt läuft der Zugverkehr größtenteils wieder – aber noch mit Verzögerungen.

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Nach dem Oberleitungsschaden auf der Strecke zwischen Berlin und Halle/Leipzig läuft der Zugverkehr größtenteils wieder. Die meisten Züge fahren auf dem Gegengleis, wodurch es aktuell nur noch zu Verspätungen von etwa zehn Minuten kommt, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn mitteilte. Einzelne Verbindungen werden weiterhin über Dessau umgeleitet. “Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen sechsstelligen Bereich”, teilte die Polizei mit.

Am Samstag war eine Oberleitung bei Zahna-Elster im Ortsteil Bülzig (Landkreis Wittenberg) auf rund einem Kilometer Strecke gerissen und war auf einen ICE gefallen. Nach Polizeiangaben saßen 600 Reisende fest. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt. Bislang ist unklar, wie es zur Beschädigung der Oberleitung kam. Auf Grund der Lebensgefahr durch den Bahnstrom habe sich die Evakuierung verzögert, hieß es.

Die Reparaturarbeiten dauern der Bahn zufolge weiterhin an. Eine Prognose, wann diese abgeschlossen sein werden, gibt es derzeit nicht. Warum die Oberleitung riss, ist ebenfalls bislang unklar.

EVN / dpa