Meldungen

ÖBB vor größtem Umbau seit 23 Jahren: Das soll sich ändern

Mehr Wettbewerb, steigende Fahrgastzahlen und komplexere Betriebsabläufe erhöhen den Druck auf die Österreichischen Bundesbahnen. Eine umfassende Neuordnung soll künftig Zuständigkeiten klären, Entscheidungen beschleunigen und die Ausrichtung auf den Markt verbessern.

Cyberattacke auf Brennerbasistunnel-Firma

Unbekannte Täter haben Daten der österreichisch-italienischen Gesellschaft, die den Brennerbasistunnel baut, zugegriffen. Auch ein wichtiges Tunnelprojekt zwischen Deutschland und Dänemark war zuletzt von einer IT-Attacke betroffen.

Frankreich: Neuer Hochgeschwindigkeitszug der SNCF nimmt Fahrt auf

Zehn Jahre Entwicklung, mehr Platz und zahlreiche technische Neuerungen: Frankreichs Staatsbahn schickt die neue Generation ihrer Hochgeschwindigkeitsflotte auf die Reise. Die ersten Fahrgäste erleben den TGV auf der Strecke zwischen Paris und Marseille.

Zusätzliches Gleis soll Frankfurter Hauptbahnhof entlasten

Mehr Platz für Züge, weniger Konflikte im Verkehr: Ein zusätzliches Gleis soll den Frankfurter Hauptbahnhof entlasten. Das Projekt betrifft besonders Verbindungen über Frankfurt-Höchst und soll den Betrieb im Rhein-Main-Gebiet flexibler machen.

Belgien schließt Rollout für digitale Zugleittechnik ab

Nach zehn Projektjahren haben Siemens Mobility, Equans und Infrabel die landesweite Ausrüstung des belgischen Schienennetzes mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS abgeschlossen. Belgien zählt damit zu den führenden ETCS‑Ländern in Europa.

Neue ÖBB-Abstellanlage für S-Bahnen in Wien-Floridsdorf

Mitte Dezember haben die ÖBB eine neue Abstellanlage für Nahverkehrszüge östlich des Bahnhofs Wien Floridsdorf eröffnet. Die Anlage ist ein zentraler Baustein des Modernisierungsprogramms „S-Bahn Wien Upgrade“.

Bundesnetzagentur verhängt Zwangsgelder gegen Deutsche Bahn

Die Bundesnetzagentur hat gegen die Bahnnetz-Tochter DB InfraGO Zwangsgelder in Höhe von 2,8 Millionen Euro verhängt, weil Baustellen wiederholt zu spät angekündigt wurden. Behördenchef Müller sprach von einem „miserablen Baustellen-Management“.