Auf der InnoTrans 2026 präsentieren mehrere Hersteller batterie-elektrische Regionalzüge. CAF, Skoda, Stadler und Siemens zeigen Lösungen für einen emissionsärmeren Schienenverkehr ohne durchgehende Oberleitung.
Ein Schwerpunkt auf der InnoTrans, die an diesem Dienstag in Berlin startet, ist auch das Thema Dekarbonisierung des Regionalverkehrs. So präsentiert CAF als Weltpremiere einen batterie-elektrischen Triebzug (BEMU), von dem der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr 76 Fahrzeuge bestellt hat. Je nach Einsatzprofil könnten die Züge mit unterschiedlich vielen Batteriepacks ausgestattet werden; ein Testfahrzeug hat zuletzt ohne Nachladung mehr als 270 Kilometer zurückgelegt. Škoda zeigt einen zweiteiligen BEMU auf Basis der Panter-Plattform, von denen die tschechische Staatsbahn ČD 19 Fahrzeuge bestellt hat.
Stadler präsentiert einen dreiteiligen Akku-Flirt, von dem die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) 23 Züge bestellt haben, die ab 2028 eingesetzt werden sollen. Auch im S-Bahn-Verkehr sollen BEMU zum Einsatz kommen: Siemens zeigt einen zweiteiligen Mireo Plus B, von dem 16 Einheiten für das S-Bahn-Netz Mitteldeutschland bestellt wurden.

EVN
