Bedrohung in Dortmunder S-Bahn | Raubtat in Bargteheide | Streit an S-Bahnhof in München

  Kurzmeldungen  

In Dortmund ermittelt die Bundespolizei nach einer Bedrohung in der S-Bahn, in Bargteheide sucht die Kriminalpolizei Zeugen nach einem Raubüberfall und an der Münchner Hackerbrücke eskalierte ein Streit zwischen einem Vater und seinem Sohn.

+++ Dortmund: Pfefferspray nach S-Bahn-Bedrohung sichergestellt +++

Am Sonntag soll ein 19-Jähriger einen 30-Jährigen während einer Fahrt mit der S5 von Hagen nach Dortmund bedroht und beleidigt haben. Dabei soll er ein Pfefferspray in Richtung des Mannes gehalten haben. Am Dortmunder Hauptbahnhof verständigte der Geschädigte die Bundespolizei. Die Beamten beschlagnahmten das Pfefferspray und stellten zudem einen zur Sachfahndung ausgeschriebenen E-Scooter sicher. Gegen den 19-Jährigen wird wegen Bedrohung, Diebstahls und Hehlerei ermittelt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen.

+++ Bargteheide: Polizei sucht Zeugen nach Raubtat +++

Am Sonntagabend gegen 22.10 Uhr sollen zwei maskierte Männer drei Jugendliche am Bahngelände in der Bahnhofstraße bedroht und zur Herausgabe ihrer Wertsachen gezwungen haben. Die Täter sollen dabei einen schusswaffenähnlichen Gegenstand und eine Stichwaffe eingesetzt haben. Verletzt wurde niemand. Die beiden Männer sollen anschließend in Richtung Seniorendorf geflüchtet sein. Die Polizei sucht Zeugen. Die Tatverdächtigen werden als etwa 17 bis 25 Jahre alt und 170 bis 180 Zentimeter groß beschrieben.

+++ München: Streit zwischen Vater und Sohn an der Hackerbrücke +++

Gegen Mitternacht am Samstag mussten Einsatzkräfte an der Münchner Hackerbrücke wegen eines offensichtlich alkoholisierten 44-Jährigen eingreifen. Der Mann soll zunächst Reisende angepöbelt haben und stieg anschließend irrtümlich in eine S4, obwohl er mit der S2 nach Erding fahren wollte. Sein Sohn zog ihn wieder aus der Bahn. Daraufhin soll der 44-Jährige auf seinen Sohn losgegangen sein. Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden. Dabei leistete er Widerstand und zog sich eine Wunde oberhalb des linken Auges zu, die vor Ort versorgt wurde. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

EVN