Der neue Zuganbieter Silverstar Railways darf künftig Personen- und Güterverkehr in Deutschland und Österreich betreiben. Mit der einheitlichen Sicherheitsbescheinigung ist auch der Transport von Gefahrgut zugelassen. Ab 2027 plant das Unternehmen eine Direktverbindung zwischen Wien und Bad Aussee.
Silverstar Railways hat am Dienstag die einheitliche Sicherheitsbescheinigung für den Eisenbahnverkehr in Österreich und Deutschland erhalten. Damit sei der neue Zuganbieter offiziell für Personen- und Güterverkehr einschließlich Gefahrguttransporten nach RID zugelassen, wie Unternehmenschef Patrick Kröll mitteilte.
Kröll bezeichnete die Erteilung als Schritt nach „viel Aufbauarbeit, Verantwortung und den gemeinsamen Einsatz“ des Teams. Nun beginne der eigentliche Zweck des Unternehmens: ein moderner, verlässlicher und sicherer grenzüberschreitender Schienenverkehr.
Silverstar Railways hatte zuvor angekündigt, ab 2027 Direktverbindungen zwischen Wien und Bad Aussee anbieten zu wollen. Geplant sind zunächst zwei Verbindungen pro Woche über unter anderem St. Pölten, Linz, Gmunden, Bad Ischl und Hallstatt.
Das Unternehmen wurde 2024 von dem ehemaligen ÖBB-Lokführer Kröll gegründet und ist bislang unter anderem im Güter- und Charterverkehr tätig.

EVN
