In Stuttgart haben Reisende einen mutmaßlich aggressiven Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgesetzt. In Karlsruhe bedrohte ein Maskierter einen Bahnmitarbeiter mit einer Pistole. In Leipzig wurde ein Fahrkartenautomat gesprengt.
+++ Stuttgart: Reisende sperren aggressiven Mann in Zugtoilette +++
Mehrere Reisende haben am Freitagmorgen einen 42-Jährigen in einem Regionalexpress von Karlsruhe nach Stuttgart in einer Zugtoilette eingeschlossen. Nach Angaben der Bundespolizei soll der Mann zuvor mehrere junge Frauen beleidigt und angespuckt haben. Eine 18-Jährige wurde demnach im Gesicht getroffen. Die Reisenden hielten den Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Am Stuttgarter Hauptbahnhof stellte sich zudem heraus, dass er keinen Fahrschein hatte. Gegen den 42-Jährigen wird unter anderem wegen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt. Nach der Kontrolle erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.
+++ Karlsruhe: Unbekannter mit Gruselmaske bedroht Bahnmitarbeiter +++
Ein Unbekannter hat am Donnerstagmorgen an einem Bahnübergang in Karlsruhe einen Bahnmitarbeiter mit einer Pistole bedroht. Nach Angaben der Bundespolizei trug der Mann eine auffällige Horror-Hasenmaske und beschwerte sich über die Sperrung des Übergangs wegen einer defekten Schranke. Er soll ein Warnschild auf die Gleise gestellt, eine Signallampe abgerissen und in Richtung des 24-jährigen Mitarbeiters geworfen haben. Anschließend soll er einen Kürbis nach dem Mann geworfen und ihn schließlich mit einer schwarzen Pistole mit dem Tod bedroht haben. Der Täter flüchtete. Eine Fahndung mit einem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Zeugen werden wegen der auffälligen Maskierung und des Kürbisses gesucht.
+++ Leipzig: Fahrkartenautomat gesprengt – 25.000 Euro Schaden +++
Unbekannte haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an einer S-Bahnstation in der Leipziger Südvorstadt einen Fahrkartenautomaten gesprengt. Ein weiterer Sprengsatz an einem zweiten Automaten explodierte nicht und wurde von Spezialisten entschärft. Nach Angaben der Polizei wurde kein Bargeld erbeutet, da die Automaten ausschließlich Kartenzahlung ermöglichen. Der Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke war bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
EVN
