Schwere Unfälle mit Straßenbahnen und Gewaltvorfälle haben Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte beschäftigt. Große Dankbarkeit zeigten Reisende gegenüber Rettern nach einer Zugpanne vor wenigen Tagen.
+++ Dresden: Lastwagen stößt gegen Straßenbahn – sieben Verletzte +++
Bei einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einer Straßenbahn sind am Freitagvormittag in Dresden sieben Menschen verletzt worden, eine 91-jährige Frau schwer. Nach Angaben der Polizei bog ein 57-jähriger Lkw-Fahrer an einer Kreuzung nach rechts ab und kollidierte mit der Straßenbahn, die infolge des Aufpralls entgleiste. Der Lkw-Fahrer sowie der 49-jährige Straßenbahnfahrer wurden leicht verletzt. Vier weitere Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Die Polizei sucht Zeugen.
+++ Heidelberg: Autofahrerin bei Kollision mit Straßenbahn schwer verletzt +++
Eine 63-jährige Autofahrerin ist am Donnerstag bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in Heidelberg schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben kollidierte ihr Kleinwagen auf einem Bahnübergang mit einer Bahn der Linie 5. Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, von der Feuerwehr befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Die 13 Fahrgäste der Straßenbahn blieben unverletzt. Die Unfallursache wird ermittelt.
+++ Berlin: Radfahrer von Straßenbahn erfasst +++
Ein Radfahrer ist in Berlin-Adlershof bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich auf der Rudower Chaussee nahe dem S-Bahnhof Adlershof. Zum genauen Hergang lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt.
+++ Prignitz: Retter erhalten viel Dank nach Zugpanne +++
Nach einer Zugpanne am vergangenen Samstag auf freier Strecke in der Prignitz haben zahlreiche Passagiere den Einsatzkräften für ihre Hilfe gedankt. Rund 600 Reisende mussten bei Temperaturen von über 40 Grad stundenlang in einem liegen gebliebenen Zug ausharren, nachdem ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt war. Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst versorgten die Betroffenen mit Wasser, Verpflegung und Notunterkünften. Viele Reisende lobten den professionellen und engagierten Einsatz der Helfer.
+++ Maikammer-Kirrweiler: Schnellbremsung verhindert Kollision mit E-Roller +++
Am Mittwochnachmittag hat ein 45-jähriger E-Roller-Fahrer am Bahnhof Maikammer-Kirrweiler trotz geschlossener Halbschranke einen Bahnübergang überquert. Ein einfahrender Regionalzug leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein und verhinderte eine Kollision. Verletzt wurde niemand. Der Mann stieg anschließend in den Zug ein und wurde am nächsten Halt von der Bundespolizei kontrolliert. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.
+++ Korntal-Münchingen: Bahnmitarbeiter bei Fahrscheinkontrolle angegriffen +++
Bei einer Fahrscheinkontrolle ist ein Bahnmitarbeiter am Mittwoch am Bahnhof Korntal von einem 29-Jährigen attackiert worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann keinen gültigen Fahrschein und sollte die S-Bahn verlassen. Am Bahnsteig schlug er einem 60-jährigen Bahnmitarbeiter mehrfach ins Gesicht. Der Mitarbeiter setzte sich zur Wehr und brachte den Angreifer zu Boden. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
+++ Essen: Tatverdächtiger nach Messerangriff in U-Bahn in Haft +++
Nach einem Messerangriff auf eine wohnungslose Frau in einer Essener U-Bahn sitzt ein 26-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Polizei nahm den Mann am Donnerstagabend fest, nachdem Videoaufnahmen ausgewertet worden waren. Der Beschuldigte soll die 58-Jährige am Mittwoch mit einer Stichwaffe schwer verletzt haben. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchten Tötungsdelikts.
+++ Freiberg am Neckar: Hund von S-Bahn erfasst +++
Ein freilaufender Hund ist am Donnerstag auf einer Bahnstrecke bei Freiberg am Neckar von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt worden. Der Lokführer leitete noch eine Schnellbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Im Zug wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei ermittelt, wie das Tier auf die Gleise gelangte.
+++ Wer sachdienliche Hinweise zu den genannten Vorfällen oder einem anderen Ereignis hat, kann sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 an die Bundespolizei wenden. +++
EVN
