Wegen Bauarbeiten auf italienischer Seite kommt es im Juni zu Einschränkungen zwischen Chiasso und Mailand. Betroffen sind Eurocity- und Regionalzüge, teilweise fahren Ersatzbusse und Halte entfallen.
Reisende auf der Bahnstrecke zwischen dem Schweizer Grenzbahnhof Chiasso und dem Bahnhof Milano Centrale müssen sich im Juni auf Einschränkungen einstellen. Wie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mitteilen, kommt es vom 4. bis zum 25. Juni 2026 an Werktagen zu Änderungen im Zugverkehr. Ursache sind Bauarbeiten der italienischen Infrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana (RFI).
Geplant sind laut Mitteilung regelmäßige Streckenunterbrechungen von in der Regel drei Stunden zwischen etwa 10 und 13 Uhr. Während dieser Zeit erfolgen Wartungsarbeiten sowie technische Eingriffe an verschweißten Schienenanlagen. Die Einschränkungen betreffen sowohl den internationalen Fernverkehr als auch den Regionalverkehr.
An sieben Werktagen fallen einzelne Eurocity-Verbindungen aus. Für betroffene Reisende organisiert Trenitalia Ersatzbusse zwischen Chiasso und Mailand. Die SBB weist darauf hin, dass dabei längere Reisezeiten einzuplanen sind und Fahrräder in den Bussen nicht transportiert werden können. Zudem entfallen bei mehreren Verbindungen Halte in Como San Giovanni und Como Camerlata.
Auch der Regionalverkehr der Linie RE80 von TILO ist betroffen. An einzelnen Tagen verkehren Züge nur eingeschränkt, Ersatzbusse werden von Trenord bereitgestellt. Zusätzlich kommt es zeitweise zu Einschränkungen bei den S-Bahn-Linien S10 und S40 im Raum Chiasso.
Besondere Auswirkungen gibt es zudem für Eurocity-Züge in Richtung Venedig und Florenz. Während Verbindungen zwischen Mailand und Venedig regulär verkehren, fallen einzelne Abschnitte zwischen Chiasso und Mailand aus. Fahrten nach Florenz sind am 4. und 5. Juni teilweise betroffen.
Die SBB empfiehlt Reisenden, vor Fahrtantritt den aktuellen Online-Fahrplan zu prüfen und Ansagen in Bahnhöfen und Zügen zu beachten.
EVN
