Angriffe auf Bahn-Sicherheitsdienst – Bundespolizei ermittelt

In Baden-Württemberg sind Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn bei zwei Vorfällen in Zügen und an Bahnhöfen angegriffen worden. Dabei kamen laut Bundespolizei Pfefferspray und ein verbotenes Messer ins Spiel.

Nach Angaben der Bundespolizei hat es in Baden-Württemberg zwei gewaltsame Vorfälle gegen Mitarbeitende des Bahnsicherheitsdienstes gegeben. In einer S-Bahn Richtung Kirchheim unter Teck sollen zwei junge Männer zunächst durch aggressives Verhalten aufgefallen sein, nachdem sie sich im Zug eine Zigarette gedreht hatten. Nach dem Ausstieg am Stuttgarter Hauptbahnhof sei die Situation eskaliert, wobei Sicherheitskräfte körperlich angegriffen und Ausrüstung beschädigt worden sein soll. Bei einem Tatverdächtigen fanden Einsatzkräfte laut Bundespolizei ein verbotenes Springmesser.

In einem weiteren Fall im Landkreis Göppingen soll ein 28-Jähriger in einem Regionalexpress der Linie RE5 Sicherheitsmitarbeiter angegriffen haben. Während eines Gerangels habe der Mann einem Mitarbeiter Pfefferspray entrissen und gegen einen weiteren Sicherheitsmitarbeiter eingesetzt. Zwei Beschäftigte erlitten leichte Verletzungen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

EVN