Bundespolizei ermittelt nach Oberleitungsschaden

Ein Güterzug kollidiert bei Coswig mit einer herabhängenden Oberleitung, mehrere Züge verspäteten sich. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs.

Ein Oberleitungsschaden zwischen Roßlau und Lutherstadt Wittenberg hat zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr geführt. Ein Güterzug war am Dienstag mit der Oberleitung kollidiert, wodurch eine sofortige Gleissperrung veranlasst wurde, wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Bagger bei Bauarbeiten nahe Coswig ein Tragseil an der Oberleitung beschädigt, wodurch ein Isolator in den Fahrweg hing. Verletzt wurde niemand. In der Folge hatten 27 Züge Verspätungen von insgesamt 1.340 Minuten. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

dpa / EVN