Graffiti-Schäden bei den ÖBB – Mehr Fälle, aber geringere Kosten

Die ÖBB verzeichnen bei Graffiti-Schäden einen Rückgang der Kosten. Trotz eines Anstiegs der Fälle fielen die betroffenen Flächen kleiner aus – ein Ergebnis verstärkter Sicherheitsmaßnahmen.

Im Jahr 2025 haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) deutlich geringere Schäden durch Graffiti registriert. Laut Unternehmensangaben beliefen sich die Kosten auf rund 2,2 Millionen Euro und damit auf weniger als die Hälfte des Vorjahreswerts.

Ursächlich für den Rückgang ist nach Angaben der Bahngesellschaft eine verstärkte Sicherheitsstrategie. Diese habe dazu geführt, dass Graffiti häufiger unterbrochen würden und daher kleiner ausfielen. Entsprechend sank auch die verunreinigte Fläche um rund 28 Prozent auf etwa 37.700 Quadratmeter.

Gleichzeitig stieg die Zahl der Fälle leicht an: 2.859 registrierte Vorfälle im Jahr 2025 stehen 2.710 im Vorjahr gegenüber. Die ÖBB setzen nach eigenen Angaben weiterhin auf ein engmaschiges Überwachungsnetz, geschultes Sicherheitspersonal sowie eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei.

Neben der konsequenten Strafverfolgung betont das Unternehmen auch präventive Maßnahmen wie Videoüberwachung und bauliche Sicherungen. Ziel sei es, sowohl den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen als auch die Sicherheit im Bahnbetrieb zu erhöhen.

Die ÖBB verweisen zudem auf Risiken für Sprayer, insbesondere durch den Aufenthalt im Gleisbereich und den Kontakt mit Hochspannungsanlagen.

EVN