Bremer Hauptbahnhof wegen Bombendrohung vorübergehend geräumt

Der Zugverkehr am Bremer Hauptbahnhof stand vorübergehend still, die Polizei sperrte das Gelände ab. Reisende brauchten Geduld. Später gab es Entwarnung.

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Der wegen einer Bombendrohung abgesperrte Bremer Hauptbahnhof ist wieder am Mittwochnachmittag freigegeben worden. Der Einsatz sei beendet, teilte die Polizei mit. Es bestehe keine Gefahr, sagte eine Sprecherin. Das Gebäude sei wieder ohne Einschränkungen zugänglich. Zuvor hatte ein spezieller Roboter der Bundespolizei einen Gegenstand auf einem Gleis untersucht und geröntgt. Nun versuchen die Beamten zu klären, wer für die Bombendrohung verantwortlich ist. Ein Anrufer hatte über den Zentralruf der Polizei mitgeteilt, Sprengstoff sei im Hauptbahnhof abgelegt worden.

Nach dem Anruf am frühen Nachmittag wurde der Hauptbahnhof geräumt, alle Menschen mussten das Gebäude verlassen. Die Züge standen still und der Bahnhof wurde abgesperrt. Hunderte Menschen mit Gepäck warteten vor dem Gebäude, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Demnach war die Stimmung bei den Reisenden überwiegend ruhig und unaufgeregt. Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr waren mit Einsatzkräften vor Ort. Mindestens ein Polizeihund war zu sehen. Spezialkräfte untersuchten das Gebäude, Sprengmittel wurden nicht gefunden.

Die Bombendrohung und Sperrung sorgten bei der Bahn für Verzögerungen und Verspätungen. Züge konnten den Bremer Hauptbahnhof vorübergehend nicht anfahren und verlassen. Nachdem der Bahnhof wieder freigegeben wurde, fuhren die Züge wieder. Allerdings gab es zunächst deutliche Verspätungen von teilweise rund zwei Stunden.

Auch der Augsburger Hauptbahnhof war am frühen Nachmittag wegen einer Drohung geräumt und später wieder freigegeben worden. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang gibt.

dpa / EVN