In der Nacht auf den 17. Oktober haben die ÖBB in Wien eine knapp 24 Meter lange Hilfsbrücke für die Modernisierung der Verbindungsbahn eingehoben. Zwei Schienenkräne mit jeweils rund 130 Tonnen Eigengewicht kamen dabei zum Einsatz.
Bei der Modernisierung der Wiener Verbindungsbahn haben die ÖBB eine 73,5 Tonnen schwere Hilfsbrücke an der Unterführung Guldengasse eingehoben. Wie die ÖBB am Montag mitteilten, fand der Einhub in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober statt; die Brücke ist 23,9 Meter lang und 2,70 Meter breit.
Für den Einhub waren zwei Schienenkräne mit jeweils rund 130 Tonnen Eigengewicht erforderlich. Für die Arbeiten standen pro Nacht rund fünf Stunden zur Verfügung, weshalb die einzelnen Arbeitsschritte genau aufeinander abgestimmt werden mussten.
Die Hilfsbrücke ermöglicht es, während der Bauarbeiten ein Gleis der Verbindungsbahn weiter zu betreiben. Die neuen Brückentragwerke werden neben der Strecke errichtet und sollen später an ihre endgültige Position eingeschoben werden.
Die Unterführung Guldengasse wird von 25 auf rund 34 Meter verlängert und künftig durchgehend zwölf Meter breit sein. Auch die Geh- und Radwegunterführung Kefergasse wird ausgebaut; ihre Breite soll von 3,65 auf fünf Meter steigen.

EVN
