Olympia in München? – Pro Bahn fordert bessere ÖPNV-Anbindung

Wie bleibt München während möglicher Olympischer Spiele mobil, ohne dass der Verkehr zum Engpass wird? Der Fahrgastverband Pro Bahn legt dafür ein Konzept mit neuen und verbesserten Schienenverbindungen vor – und drängt auf rasche Planung und Umsetzung.

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat ein Verkehrskonzept für mögliche Olympische Spiele in München veröffentlicht. Demnach sollen zusätzliche und verbesserte Schienenverbindungen die Sportstätten besser anbinden sowie zentrale Umsteigeknoten und bestehende Linien entlasten, teilte ein Verbandssprecher mit.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Fortführung der Planungen für die U29, neue Tramprojekte und eine frühzeitige Anbindung des geplanten Olympischen Dorfes mit einer Straßenbahn. Das Konzept orientiert sich nach Angaben des Verbands an Empfehlungen eines städtischen Gutachtens, das unter anderem auf den dauerhaften Nutzen der Infrastruktur und die Risiken großer U-Bahn-Projekte hinweise.

Für das Olympische Dorf rechnet Pro Bahn mit deutlich weniger als den ursprünglich anvisierten 30.000 Einwohnern. Der Verband hält deshalb eine Straßenbahnanbindung für angemessen und notwendig; eine spätere U-Bahn soll bei entsprechendem Bedarf weiterhin möglich bleiben. Ziel sei es, die Planungen rechtzeitig vor möglichen Spielen voranzutreiben und zugleich Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, die den Münchnern auch langfristig zugutekommt.

Quelle: Pro Bahn

EVN