Ein aggressiver Mann bedroht in einem Regionalzug bei Stuttgart Fahrgäste und einen Zugbegleiter. In Schwandorf muss ein Regionalexpress wegen eines Kleintransporters bremsen. In Bad Berka rollt ein gelöstes Autorad auf die Gleise.
+++ Stuttgart: Mann bedroht Zugbegleiter und Fahrgäste +++
Ein 35-Jähriger hat am Donnerstag in einem Regionalzug von Stuttgart in Richtung Reutlingen einen Zugbegleiter und mehrere Fahrgäste bedroht und beleidigt. Der Mann war ohne Fahrschein unterwegs und soll sich geweigert haben, sich gegenüber dem 26-jährigen Zugbegleiter auszuweisen. Als mehrere Reisende dem Mitarbeiter zu Hilfe kommen wollten, richteten sich die Drohungen auch gegen sie. Eine 41-Jährige erlitt dabei eine Panikattacke und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt nahm die Bundespolizei den Mann in Empfang. Wegen seines aggressiven Verhaltens wurde er gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung ermittelt.
+++ Schwandorf: Autofahrer ignoriert Schranke und zwingt Zug zu Schnellbremsung +++
Ein Regionalexpress musste am Donnerstag im Landkreis Schwandorf wegen eines Kleintransporters eine Schnellbremsung einleiten. Nach Angaben der Bundespolizei fuhr ein zunächst unbekannter Fahrer trotz geschlossener Halbschranken über einen Bahnübergang. Der Triebfahrzeugführer des Regionalexpresses von Regensburg nach Weiden leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam noch rechtzeitig vor dem Bahnübergang zum Stillstand. Die rund 80 Fahrgäste blieben unverletzt, Schäden wurden nicht gemeldet. Der Fahrer entfernte sich vom Unfallort. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs und sucht Zeugen.
+++ Bad Berka: Gelöstes Autorad rollt auf Bahnstrecke +++
Ein vom Auto gelöstes Rad hat am Donnerstagmittag in Bad Berka für eine vorübergehende Beeinträchtigung des Bahnverkehrs gesorgt. Das Rad löste sich nach Polizeiangaben auf der Weimarischen Straße und rollte von einer Brücke in Richtung der darunterliegenden Gleise. Weil zunächst unklar war, wo es liegen geblieben war, wurde die Bundespolizei verständigt. Züge mussten bis zum Auffinden des Rades auf Sicht fahren. Schließlich wurde es in einem Gebüsch neben den Gleisen entdeckt. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen war ein altersbedingter Defekt des Fahrzeugs die Ursache. Das Auto war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
EVN
