Nach umfangreichen Arbeiten auf der Oberbergischen Bahn soll die RB 25 ab 8. August wieder von Köln über Gummersbach bis Lüdenscheid fahren. Einige Baumaßnahmen verzögern sich jedoch, unter anderem in Rösrath und Hoffnungsthal.
Auf der Oberbergischen Bahn werden die Ende März begonnenen Bauarbeiten nach Angaben der Beteiligten weitgehend abgeschlossen. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass ab dem 8. August wieder ein durchgehender Zugverkehr zwischen Köln, Gummersbach und Lüdenscheid angeboten wird. Gemeinsam mit dem Bund und dem Aufgabenträger Go.Rheinland investiert die DB InfraGO demnach mehr als 20 Millionen Euro in die Strecke.
Planmäßig verlaufen laut Bahn die Arbeiten am neuen Haltepunkt Overath-Vilkerath, an dem ab 13. Dezember erstmals Züge halten sollen. In Rösrath verzögert sich dagegen die Modernisierung des Bahnhofs, sodass bis voraussichtlich 5. Oktober zunächst nur Gleis 1 genutzt werden kann. Die dortige Personenunterführung soll nach weiteren Bauphasen voraussichtlich im ersten Quartal 2027 wieder vollständig nutzbar sein. Auch in Hoffnungsthal kommt es wegen Verzögerungen bei der Modernisierung des Bahnhofs bis zum 7. September zu Haltausfällen.
Der Betrieb der RB 25 bleibt wegen verringerter Gleiskapazitäten zunächst eingeschränkt. Die Züge fahren stündlich zwischen Köln Hansaring und Lüdenscheid. Montags bis freitags verkehren die Züge auf dem Abschnitt zwischen Rösrath und Gummersbach zudem im Halbstundentakt. Als Ersatz verkehren stündlich Schnellbusse ohne Zwischenhalte zwischen Köln Messe/Deutz und Overath.
Neben den Stationsarbeiten wurden auch Brücken, Bahnübergänge und Gleise erneuert oder instand gehalten. In Rösrath kann der Bahnübergang Brünsbacher Weg ab 8. August wieder von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Für den Straßenverkehr ist die Freigabe wegen weiterer Arbeiten voraussichtlich erst Ende Oktober vorgesehen.
EVN
