Ein moderner ICE L trägt künftig den Namen „Wetterau“. Der Zug soll die hessische Natur- und Kulturregion bundesweit sichtbar machen und verbindet sie im Fernverkehr unter anderem mit Frankfurt, Hamburg und Sylt.
Ein ICE L trägt seit wenigen Tagen den Namen „Wetterau“ und soll die Region bundesweit repräsentieren. Die Deutsche Bahn teilte mit, der Zug sei im Bahnhof Friedberg (Hessen) getauft worden. Anlass war die Umstellung der Fernverkehrsverbindungen zwischen Frankfurt, Friedberg und Westerland auf Sylt auf den ICE L.
An der Zeremonie nahmen Vertreter der Bahn, der Stadt Friedberg und des Wetteraukreises teil. Der Zug wurde am Mittwoch symbolisch mit hessischem Apfelsaft getauft. Nach Angaben der Bahn verbindet der ICE L die Wetterau täglich unter anderem mit Hamburg und der Ferieninsel Sylt.
Seit dem 11. Juli verkehren die ICE-L-Züge auf der Strecke Frankfurt–Westerland mit Halt in Friedberg. Wegen Bauarbeiten gab es vom 18. bis 22. Juli eine kurze Unterbrechung. Mit der neuen täglichen Verbindung halten am Bahnhof Friedberg insgesamt wieder drei ICE-Züge an Werktagen und zehn ICE-Züge am Wochenende.
Der ICE L bietet einen stufenlosen Einstieg und 562 Sitze. Zur Ausstattung gehören Steckdosen an allen Plätzen, neue Reservierungsanzeigen, mehr Platz für Gepäck und verbesserter Mobilfunkempfang. Für Rollstuhlfahrende sind breitere Türen und höhenverstellbare Tische vorgesehen.
Vertreter aus Bahn und Region bezeichneten die Namensgebung als sichtbares Zeichen für die Bedeutung der Wetterau und des Friedberger Bahnhofs.
EVN
