Mehrere Vorfälle haben seit Freitag den Bahnverkehr beeinträchtigt. Unfälle, riskantes Verhalten und ein verdächtiger Fund führten zu Verletzten, Sperrungen und stundenlangen Einschränkungen im Zugverkehr.
+++ Bad Dürkheim: Straßenbahn und Auto stoßen zusammen +++
Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Auto in Bad Dürkheim sind am Sonntagmorgen zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei missachtete ein 72-jähriger Autofahrer an einem unbeschrankten Bahnübergang offenbar aus Unachtsamkeit das Rotlicht. Trotz Bremsung kollidierte die Straßenbahn mit dem Fahrzeug und schob es gegen eine Ampelanlage, die umgerissen wurde. Der Fahrer und seine Beifahrerin kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Die Insassen der Straßenbahn blieben unverletzt.
+++ Groß Kiesow: Mann von Zug erfasst und schwer verletzt +++
Ein 21-Jähriger ist am Samstag im mecklenburg-vorpommerschen Groß Kiesow von einem einfahrenden Zug erfasst und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann während eines Streits am Bahnsteig seinen Körper in den Gleisbereich gestreckt und nicht auf Warnsignale reagiert. Durch den Aufprall wurde er gegen einen Zaun geschleudert. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Bahnverkehr war zeitweise vollständig unterbrochen.
+++ Friedrichshafen: Verdächtige Tasche sorgt für Großeinsatz +++
Eine herrenlose Tasche hat am Freitag den Stadtbahnhof in Friedrichshafen für mehrere Stunden lahmgelegt. Weil eine Gefährdung zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, sperrte die Bundespolizei den Bahnhof, den Vorplatz sowie den Busbahnhof. Spezialkräfte untersuchten das Gepäckstück und gaben nach rund sechs Stunden Entwarnung. In der Tasche wurden Hinweise auf den mutmaßlichen Besitzer gefunden, die Ermittlungen dauern an.
EVN
