Ein Zugbegleiter ist in einem ICE in Hamburg mutmaßlich von einem Mann attackiert und verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Ein 63-jähriger Zugbegleiter ist in einem ICE auf der Strecke zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg Hauptbahnhof mutmaßlich von einem 25-Jährigen verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei soll der Mann ohne Fahrschein den Zug betreten haben, um Pfandflaschen zu sammeln. Bei einer Kontrolle habe der Beschuldigte den Bahnmitarbeiter kraftvoll in eine Gepäckanlage gestoßen und anschließend seine Fahrt im Zug fortgesetzt. Der Zugbegleiter klagte laut Bundespolizei über Schmerzen im Rippenbereich, lehnte jedoch einen Rettungswageneinsatz ab.
Einsatzkräfte trafen den ICE bei der Einfahrt in den Hamburger Hauptbahnhof an und stellten die Beteiligten fest. Gegen den 25-jährigen französischen Staatsangehörigen, der sich nicht zu den Vorwürfen äußerte, wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert.
dpa / EVN
