Rund 70 Einsatzkräfte haben vor einigen Wochen bei Parsberg eine Notfallsituation auf einer Bahnbaustelle geprobt. Ziel der Übung gemeinsam mit der Deutschen Bahn war es, Abläufe und die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte zu testen.
Im Zuge der Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg haben örtliche Feuerwehren eine gemeinsame Notfallübung durchgeführt. Nach Angaben der DB InfraGO diente die Übung dazu, Notfallpläne, Meldewege und die Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften, Bauunternehmen und Projektverantwortlichen zu überprüfen. Die Übung fand den Angaben zufolge bereits im April statt. Rund 70 Einsatzkräfte trainierten im Bereich Parsberg unter realitätsnahen Bedingungen.
Das Szenario ging von einem Betriebsunfall während Bauarbeiten aus, bei dem eine Lok mit zwei Waggons infolge eines medizinischen Problems des Lokführers ungebremst in eine Gruppe Bauarbeiter gefahren sei. Insgesamt mussten fünf teils schwerverletzte Personen versorgt und gerettet werden. Zwei Verletzte galten als eingeklemmt und mussten mit technischem Gerät befreit werden, eine weitere Person konnte laut Mitteilung erst nach Erdung der Oberleitung versorgt werden. An der Übung beteiligt waren Feuerwehren aus Darshofen, Parsberg und Seubersdorf, Rettungsdienst, Bauüberwachung sowie Notfallmanager der Deutschen Bahn.
EVN
