Nach einem Güterzugunfall in einem Tunnel im Sauerland ist die Strecke weiter gesperrt. Weil der entgleiste Zug noch nicht geborgen ist, ist auch noch nicht klar, wie viel repariert werden muss.
Die nach der Entgleisung eines Güterzugs gesperrte Strecke im Sauerland ist weiterhin nicht befahrbar – wie lang genau, ist derzeit offen. Der Abschnitt bei Plettenberg, über den auch die Regionalbahnlinien RE 34 und RB 91 verkehren, sei weiterhin gesperrt, teilte die Bahn mit.
Aktuell werde versucht, den Zug wieder auf das Gleis zu setzen, so ein Bahnsprecher. Erst dann werde man feststellen können, welchen Umfang die Schäden haben und wann welche Reparaturen erfolgen können. Entsprechend sei eine Prognose zum Ende der Einschränkungen derzeit nicht möglich.
Zweiter Zug konnte Tunnel bereits verlassen
Zwischen Plettenberg und Werdohl waren laut Deutscher Bahn am Dienstagmorgen in einem Tunnel mehrere Wagen eines Güterzugs aus den Schienen gesprungen. Hierbei geriet eine Achse auf das Nachbargleis und kollidierte mit einem entgegenkommenden Güterzug. Entgegen erster Angaben entgleiste der zweite Zug nicht. Er konnte den Tunnel später aus eigener Kraft verlassen.
Seither enden und beginnen Züge der RE 34 aus Richtung Hagen in Werdohl, aus Richtung Siegen in Plettenberg. Die Züge der RB 91 enden und beginnen entweder in Altena oder Plettenberg. Ein Ersatzverkehr ist eingerichtet.
dpa / EVN
