Auf der Regionalzuglinie RE1 zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin gibt es nach Auskunft der Deutschen Bahn keine ungewöhnliche Häufung kurzfristig geplanter Baustellen. Die Bauplanung erfolge langfristig und strukturiert.
Die Bundesregierung hat eine Häufung kurzfristig angesetzter Baustellen auf der Regionalzuglinie RE1 zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin verneint. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die sich auf Angaben der Deutschen Bahn stützt.
Demnach hat die DB InfraGO ihr Baustellenmanagement in den vergangenen Jahren neu strukturiert. Künftig wird zwischen sogenannten Instandhaltungs- und Investitionscontainern unterschieden. Erstere umfassen regelmäßig wiederkehrende, meist nächtliche eingleisige Sperrungen in Abständen von vier bis acht Wochen für kleinere Arbeiten.
Größere Bauvorhaben sowie grundlegende Erneuerungen der Infrastruktur werden hingegen in Investitionscontainern gebündelt. Diese führen zu längeren Sperrungen von ein bis sechs Monaten, gefolgt von mehrjährigen Baupausen.
Laut Bundesregierung erfolgt die Planung der Maßnahmen in der Regel über mehrere Jahre im Voraus. Ziel sei es, Bauphasen zu bündeln und anschließend längere Zeiträume ohne größere Einschränkungen für Fahrgäste und Infrastrukturbetreiber zu ermöglichen.
EVN
