Mit dem Töchtertag wollen die ÖBB gezielt mehr Mädchen für technische und eisenbahnspezifische Berufe gewinnen. Österreichweit erhielten über 250 Teilnehmerinnen Einblicke in den Bahnalltag und moderne Arbeitsfelder.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Rahmen des Töchtertags mehr als 250 Mädchen österreichweit Einblicke in Bahnberufe ermöglicht. Ziel der Initiative ist es laut Unternehmensangaben, junge Frauen frühzeitig für technische, digitale und eisenbahnspezifische Tätigkeiten zu begeistern.
In mehreren Standorten, darunter Lehrwerkstätten und die Unternehmenszentrale in Wien, konnten die Teilnehmerinnen praktische Erfahrungen sammeln. Dazu zählten unter anderem Einblicke in Führerstände, die Bedienung von Loksimulatoren sowie Informationen zu Produktionsprozessen moderner Züge.
Hintergrund der Initiative ist unter anderem der steigende Personalbedarf: Bis 2030 wollen die ÖBB jährlich rund 4.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen. Gleichzeitig steht ein Teil der Belegschaft vor dem Ruhestand. Nach Angaben des Unternehmens steigt der Frauenanteil kontinuierlich und liegt derzeit bei 17,5 Prozent, bei neuen Lehrlingen bei rund 25 Prozent.
Mit Aktionen wie dem Töchtertag wollen die ÖBB insbesondere den Anteil von Frauen in technischen Berufen weiter erhöhen und langfristig Fachkräfte für die Bahn sichern.
EVN
