Stadler erhält Auftrag für neue Züge in der Region Großpolen

Der Schweizer Zughersteller Stadler hat einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 20 Elektrotriebzügen für die Woiwodschaft Großpolen unterzeichnet. Die ersten Fahrzeuge sollen ab 2028 im Regionalverkehr eingesetzt werden.

Der Zughersteller Stadler hat mit dem Marschallamt der Woiwodschaft Großpolen einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 20 FLIRT-Elektrotriebzügen geschlossen. Das teilte das Unternehmen mit.

Der Auftrag hat ein Volumen von rund 263 Millionen Euro und umfasst zunächst zehn fünfteilige Fahrzeuge sowie eine Option auf weitere zehn Züge. Die ersten Einheiten sollen Anfang 2028 in Betrieb gehen. Produziert werden die Fahrzeuge in Polen.

Nach Angaben von Stadler handelt es sich um Fahrzeuge der neuesten FLIRT-Generation. Sie bieten Platz für bis zu 632 Fahrgäste, darunter mehr als 250 Sitzplätze, und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Die Züge verfügen unter anderem über Niederflurbereiche, Klimaanlagen, WLAN, Videoüberwachung sowie das Zugsicherungssystem ETCS Level 2.

Die Entwicklung der Fahrzeuge erfolgt laut Unternehmen durch Ingenieurteams von Stadler Polska, unter anderem am Standort Poznań. Der Zughersteller plant zudem, seine Engineering-Kapazitäten in der Region weiter auszubauen.

Stadler ist seit 2006 in Polen aktiv und betreibt dort mehrere Produktions- und Servicestandorte. Weltweit wurden nach Unternehmensangaben bereits mehr als 3000 FLIRT-Züge in 24 Länder verkauft.

EVN