Steine auf Gleise gelegt – Bundespolizei entdeckt Tatverdächtige


MANNHEIM | Auf einer Bahnstrecke bei Mannheim haben zwei Kinder und ein Jugendlicher mehrere Schottersteine auf Gleise gelegt.

Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, überfuhr ein ICE die Steine am Montagabend. Zu einem Unglücksfall und Verletzten sei es nicht gekommen. Auch am Zug sei kein Schaden entstanden. Der Mitteilung zufolge spürte der Lokführer auf der Schnellfahrtstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart auf der Höhe der SAP-Arena am Abend einen Schlag und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Die betroffene Strecke war für über eine Stunde gesperrt. Am Dienstag bemerkte ein weiterer Lokführer, dass erneut Steine auf die Gleise gelegt worden waren.

Beamte der Bundespolizei fanden im Bereich der Gleise schließlich Tatverdächtige im Alter von 12, 13 und 16 Jahren. Die zwei Kinder und der Jugendliche gaben zu, die Steine auf die Gleise gelegt zu haben. Die Bundespolizei Karlsruhe übernahm die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


dpa / EVN