Eisenbahngewerkschaft will 2023 für „kräftige Lohnzuwächse“ kämpfen


BERLIN | Laut eigener Ankündigung will die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) 2023 eine deutliche Gehaltssteigerung für die Beschäftigten der Bahnbranche in Deutschland erreichen.

Wie die Schwestergewerkschaft Vida, die für diesen Montag in Österreich zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen hat, stehe auch die EVG unmittelbar vor einer neuen Tarifrunde. „Im kommenden Jahr werden wir gemeinsam für kräftige Lohnzuwächse kämpfen“, teilte die Gewerkschaft am Montag auf ihrer Facebook-Seite mit.

In Österreich fordern die Arbeitnehmervertreter eine pauschale Lohnerhöhung von 400 bis 500 Euro – was laut der Gegenseite ein durchschnittliches Plus von etwa 12 Prozent bedeuten würde. Angeboten wurde zuletzt eine Lohnerhöhung um 8,4 Prozent. Am Wochenende waren die Tarifgespräche gescheitert.

EVG-Chef Martin Burkert erklärte am Montag: „Im gesamten Eisenbahnbereich Österreichs stehen die Räder heute still.“ Seine Gewerkschaft wünsche den Kolleginnen und Kollegen im Nachbarland viel Erfolg.


EVN

Anzeige