Althusmann: Niedersachsens ÖPNV so attraktiv wie möglich gestalten


HANNOVER | Niedersachsen will in den Landkreisen und Kommunen die Alternativen zum eigenen Auto noch stärker fördern.

Landesverkehrsminister Bernd Althusmann kündigte an, dass das Land deshalb jetzt die Einrichtung von so genannten Landesbuslinien erleichtern werde. Diese sollen das Bahnangebot dort ergänzen, wo keine Zugverbindungen möglich seien. Land und Kommunen müssten engmaschig zusammenarbeiten, betonte der Minister am Mittwoch bei einer Veranstaltung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). „Gerade bei steigenden Spritpreisen ist es daher das gemeinsame Ziel, den ÖPNV so attraktiv zu gestalten, damit er eine echte Alternative zum Auto darstellt – in der Stadt und besonders auf dem Land“, so Althusmann.

Die Buslinien sollen laut Mitteilung der LNVG eine mit dem Schienenverkehr vergleichbare Qualität aufweisen und im Regelfall stündlich verkehren. Auch sollen sie eine direkte und schnelle Linienführung aufweisen, hieß es. Vorgesehen seien hochwertige Busse, ausgestattet mit Klimaanlagen, Niederflureinstieg und WLAN. Zu den weiteren Qualitätskriterien gehörten demnach fahrgastfreundliche Umsteigemöglichkeiten zum Schienenverkehr sowie eine zuverlässige Anschlusssicherung.


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