Meldungen

NRW bündelt Schienennahverkehr in neuer Gesellschaft

Streit um Taktung, Bahnsteighöhen und lange Entscheidungen – NRW will mit einer neuen Gesellschaft den Schienennahverkehr vereinheitlichen. Die bisherigen Verkehrsverbünde verlieren an Bedeutung.

GDL-Chef Reiß: Bahn braucht „komplette Neuaufstellung“

Nach Ansicht der Lokführergewerkschaft GDL ist die am Montag von Verkehrsminister Schnieder vorgestellte Strategie zur Neuausrichtung der Deutschen Bahn nicht ausreichend. Auch die FDP äußert sich – und fordert eine Zerschlagung des Konzerns.

Eisenbahn-Bundesamt führt neue Rottenwarnsignale ein

Mit vorübergehender Gültigkeit hat das Eisenbahn-Bundesamt zwei neue Rottenwarnsignale eingeführt. Sie sollen Beschäftigten auf Baustellen im Gleisbereich klarere Verhaltensanweisungen bei herannahenden Zügen geben.

Gleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei den ÖBB

Vor dem Internationalen Frauentag ziehen die ÖBB eine Bilanz zur Gleichstellung im Unternehmen. Der Frauenanteil im Konzern ist gestiegen, während der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt liegt.

NRW-Verkehrsminister bei Infrastruktur-Gesetz gegen Parteilinie

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) erkennt im Infrastruktur-Zukunftsgesetz Fortschritte wie schnellere Verfahren und mehr Digitalisierung. Zugleich warnt er vor Einschränkungen von Beteiligungsrechten – Verzögerungen lägen oft eher an überlasteten Behörden als am Umweltrecht.

Gewerkschaft warnt vor Personalflucht bei der Deutschen Bahn

Laut einer EVG-Umfrage denkt fast jeder dritte Bahnmitarbeiter wegen zunehmender Gewalt über eine Kündigung nach. Zwei Drittel fühlen sich am Arbeitsplatz unsicher, viele fordern mehr Sicherheitspersonal und Doppelbesetzungen in Zügen.