Bei Tübingen und Leverkusen sind zwei Männer bei Unfällen mit Zügen ums Leben gekommen. In Berlin-Weißensee wurde eine Frau von einer Tram erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Unfallursachen laufen.
+++ Tübingen: Mann kommt bei Unfall mit Zug ums Leben +++
Am Mittwochmorgen hat sich an einem Bahnübergang nahe einem Ausflugslokal bei Tübingen ein tödlicher Bahnunfall ereignet. Gegen 8.45 Uhr begab sich ein Mann vor einen Zug der Ammertalbahn und wurde von diesem erfasst und getötet. Hinweise auf Fremdverschulden liegen laut Polizei nicht vor. Der Bahnverkehr war bis 10.30 Uhr unterbrochen.
+++ Leverkusen: 88-Jähriger von Güterzug tödlich erfasst +++
Am Dienstagvormittag ist ein 88-Jähriger in Leverkusen-Alkenrath bei einem Zusammenstoß mit einem Güterzug tödlich verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen überquerte der Mann gegen 11 Uhr einen Bahnübergang trotz geschlossener Schranken und roter Ampel. Der Zug erfasste ihn. Der 29-jährige Lokführer erlitt einen Schock und wurde versorgt.
+++ Berlin-Weißensee: Frau bei Tramunfall lebensgefährlich verletzt +++
Eine Frau ist am Mittwochmittag nahe der Haltestelle Antonplatz in Berlin-Weißensee von einer Tram erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen überquerte sie die Berliner Allee und achtete dabei nicht auf den Verkehr und die herannahende Tram. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen. Auch der Tramfahrer wurde medizinisch betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
EVN
