An einer Hamburger U-Bahnstation stirbt ein Helfer beim Versuch, einen Springer vor einem Zug zu retten. In Grunbach ermittelt die Polizei nach dem Ziehen einer Notbremse und Schlägen gegen eine S-Bahn. In Dortmund werden drei Männer angegriffen und mehrere Tatverdächtige ermittelt.
+++ Hamburg: Helfer stirbt bei Rettungsversuch an U-Bahnstation +++
Am Montag ist an der Hamburger U-Bahnstation Trabrennbahn ein 26-jähriger Mann bei einem Rettungsversuch von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Informationen sprang eine Person beim Einfahren einer U-Bahn ins Gleisbett. Ein Begleiter versuchte, den Springer am Arm aus dem Gefahrenbereich zu ziehen. Der Springer konnte sich auf die gegenüberliegende Seite retten und blieb nach bisherigen Angaben unverletzt. Der Helfer wurde dagegen von der Bahn erfasst und starb. Der Gerettete und eine weitere Person flüchteten nach dem Vorfall. Die Polizei leitete eine Fahndung ein, die bislang ohne Ergebnis blieb. Die Hintergründe des Sprungs sowie die Identität des Getöteten sind Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen.
+++ Grunbach: Mann zieht Notbremse und schlägt gegen S-Bahn-Scheiben +++
Am Sonntag gegen 13.30 Uhr soll ein 29-jähriger Mann am Haltepunkt Grunbach in eine S-Bahn der Linie S2 eingestiegen und grundlos die Notbremse gezogen haben. Anschließend soll er ausgestiegen und mit einem Stock gegen die Scheiben geschlagen haben. Als der Lokführer ihn zur Rede stellte, soll der Mann ihn zudem am Gesäß berührt haben. Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei kontrollierten den Tatverdächtigen und brachten ihn aufgrund seines psychischen Zustands in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand an der S-Bahn kein Sachschaden. Die Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen, dauern an.
+++ Dortmund: Drei Männer bei Angriff mit Gürtel verletzt – Tatverdächtige ermittelt +++
In der Nacht zum Sonntag sind am Dortmunder Hauptbahnhof drei Männer im Alter von 23, 25 und 33 Jahren angegriffen und verletzt worden. Nach ihren Angaben schlugen zunächst unbekannte Täter mehrfach mit einem Gürtel auf sie ein. Zudem soll einer der Männer gegen den Kopf getreten worden sein. Ein Bahnmitarbeiter wurde Zeuge des Vorfalls. Die Bundespolizei wertete Videoaufnahmen aus und identifizierte einen 20-jährigen Mann als Tatverdächtigen. Zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 14 und 19 Jahren wurden später ebenfalls festgestellt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Gegen den 20-Jährigen wird zudem wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt.
EVN
