ÖBB bringen 27 modernisierte Doppelstockzüge in die Steiermark

Mehr Sitzplätze und eine modernisierte Ausstattung sollen den Regionalverkehr in der Steiermark stärken. Ab Mitte September setzen die ÖBB zunächst 17 Cityjet-Doppelstockzüge auf der S1 zwischen Spielfeld und Mürzzuschlag ein. Im Dezember folgen zehn weitere Garnituren auf der S3.

Ab dem 13. September starten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit der Einflottung von 27 modernisierten Cityjet-Doppelstockzügen in der Steiermark. Nach Angaben des Unternehmens kommen zunächst 17 vierteilige Garnituren auf der S1 zwischen Spielfeld und Mürzzuschlag zum Einsatz, zehn weitere sollen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember auf der S3 zwischen Graz Hauptbahnhof und St. Gotthard folgen.

Jede Garnitur verfügt über 416 Sitzplätze und soll damit zusätzliche Kapazitäten auf stark frequentierten Regionalverbindungen schaffen. Die S1 und S3 verzeichnen nach Angaben der ÖBB zusammen täglich mehr als 33.000 Einsteiger.

Die modernisierten Züge bieten unter anderem Komfortsitze, WLAN, USB-Lademöglichkeiten und ein modernes Fahrgastinformationssystem. Im Oberdeck gibt es zudem eine Ruhezone. Zur Ausstattung gehören außerdem Niederflureinstiege, Einstiegshilfen, Rollstuhlplätze und ein barrierefreies WC. Mehrzweckbereiche bieten zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen und Gepäck.

Mit der Modernisierung bestehender Fahrzeuge wollen die ÖBB neben der Beschaffung neuer Züge auch die vorhandene Flotte weiter nutzen. Bis 2030 sind nach Unternehmensangaben rund 800 Millionen Euro für Fahrzeuginvestitionen und -umbauten vorgesehen.

EVN