Bahnhof Kirchenlaibach nach Umbau vollständig barrierefrei

Nach umfassenden Modernisierungsarbeiten ist der Bahnhof Kirchenlaibach nun vollständig barrierefrei. Neue Aufzüge, modernisierte Bahnsteige und verbesserte Fahrgastinformationen sollen den Reisekomfort deutlich erhöhen.

Die Deutsche Bahn hat den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kirchenlaibach abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens steht Reisenden damit ein umfassend modernisierter Bahnhof zur Verfügung, der nun vollständig stufenfrei nutzbar ist. Für die Maßnahme wurden rund 11,8 Millionen Euro investiert. Finanziert wurde das Projekt durch Mittel des Bundes, des Freistaats Bayern sowie der Deutschen Bahn.

Im Rahmen der Bauarbeiten wurden die bestehenden Bahnsteige schrittweise zurückgebaut und vollständig neu errichtet. Der Hausbahnsteig an Gleis 1 wurde auf eine Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante gebracht, wobei eine spätere Anpassung auf 76 Zentimeter bereits planerisch berücksichtigt wurde. Die Mittelbahnsteige an den Gleisen 2/3 sowie 4/5 wurden mit einer Höhe von 76 Zentimetern neu gebaut.

Ein zentrales Element des Umbaus ist die verbesserte Barrierefreiheit. Die Bahnsteige sind nun an den Fußgängersteg der Gemeinde Speichersdorf angebunden und über neue Aufzüge sowie Treppen erreichbar. Zusätzlich ist der Hausbahnsteig über den Bahnhofsvorplatz stufenfrei mit dem öffentlichen Raum verbunden. Die frühere Personenunterführung wurde im Zuge der Modernisierung zurückgebaut und verfüllt.

Zur neuen Ausstattung des Bahnhofs zählen außerdem moderne Wetterschutzhäuser, aktualisierte Fahrgastinformationsanzeigen sowie erneuerte elektrische Anlagen und Beleuchtungssysteme. Ein neues Wegeleitsystem mit taktilen Elementen soll insbesondere mobilitätseingeschränkten Reisenden die Orientierung erleichtern.

Parallel zum Umbau in Kirchenlaibach wurde bereits im vergangenen Jahr auch die Station Bahnhof Haidenaab-Göppmannsbühl modernisiert. Dort wurden beide Bahnsteige erneuert und durch zusätzliche barrierefreie Zugänge an das öffentliche Wegenetz angebunden. Die Kosten für dieses Projekt lagen bei rund 3,9 Millionen Euro.

EVN