Mehr Solarstrom für den Eigenverbrauch: Die Ruhrbahn setzt in Mülheim auf eine neue Photovoltaikanlage. Auf dem Betriebshof an der Duisburger Straße sollen jährlich rund 266.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.
Die Ruhrbahn GmbH hat auf ihrem Betriebshof an der Duisburger Straße in Mülheim an der Ruhr eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister medl GmbH wurde die Anlage auf dem Dach der Halle 8 installiert. Nach Angaben der Ruhrbahn ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaneutralität und energetischer Eigenversorgung.
Die Anlage umfasst insgesamt 824 Solarmodule und soll jährlich rund 266.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspreche ungefähr dem Jahresverbrauch von 50 Vier-Personen-Haushalten. Ein Großteil der erzeugten Energie soll direkt vor Ort genutzt werden: Rund 95 Prozent des Solarstroms fließen nach Unternehmensangaben in Werkstätten, Verwaltungsbereiche und Betriebsabläufe auf dem Gelände. Lediglich fünf Prozent werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Die Ruhrbahn verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel einer größtmöglichen Klimaneutralität. Investitionen in Photovoltaikanlagen gelten dabei als zentraler Bestandteil der Strategie. Nach Unternehmensangaben soll sich die neue Anlage voraussichtlich bis zum Jahr 2039 wirtschaftlich amortisieren.
EVN
