Die ÖBB modernisieren den Bahnhof Rothenthurn umfassend. Bis 2027 sollen Barrierefreiheit, neue Zugänge und bessere Anbindungen entstehen. Ziel ist mehr Komfort für Fahrgäste sowie eine leistungsfähigere Infrastruktur entlang der Tauernstrecke.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Stadtgemeinde Spittal an der Drau den Startschuss für den umfassenden Umbau des Bahnhofs Rothenthurn gegeben. Ziel ist ein vollständig barrierefreier, moderner Verkehrsknoten mit verbesserter Infrastruktur und höherem Komfort für Reisende.
Im Zuge der Bauarbeiten, die bis Juli 2027 dauern sollen, werden unter anderem neue Bahnsteige errichtet, bestehende Anlagen erneuert und ein zusätzlicher Bahnsteig samt Gleis geschaffen. Einheitliche Bahnsteighöhen ermöglichen künftig einen stufenlosen Einstieg in die Züge. Ergänzt wird dies durch moderne Ausstattung, Überdachungen und LED-Beleuchtung.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die verbesserte Erschließung des Bahnhofs. So entstehen eine neue Personenunterführung, barrierefreie Aufzüge sowie zusätzliche Park-&-Ride- und Bike-&-Ride-Anlagen. Auch eine neue Busanbindung soll den Umstieg zwischen Verkehrsmitteln erleichtern. Insgesamt investieren ÖBB, Land und Gemeinde rund 25 Millionen Euro in die Modernisierung.
Nach Angaben der Projektverantwortlichen soll der Ausbau auch zur Optimierung des Bahnverkehrs im Hinblick auf künftige Taktverdichtungen beitragen. Vertreter aus Politik und Bahn betonen insbesondere die Bedeutung für klimafreundliche Mobilität, regionale Entwicklung und Pendler.
Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen im Bahnverkehr, darunter Fahrplanänderungen, Haltausfälle sowie Schienenersatzverkehr. Die Hauptarbeiten sind im Zuge einer Streckensperre der Tauernstrecke im Jahr 2027 vorgesehen.
EVN
