Kurzmeldungen
Ein 14-Jähriger stirbt nach dem Trainsurfing auf einem Regionalzug an den Folgen eines Stromschlags. In Hamburg wird eine Frau beim Sturz vor eine U-Bahn schwer verletzt. In Thüringen lösen sechs ausgebüxte Schafe einen Polizeieinsatz an Bahngleisen aus.
+++ Köln: Jugendlicher stirbt nach Trainsurfing +++
Ein 14-Jähriger, der bei einem Stromschlag auf dem Dach eines Regionalzuges in Köln schwer verwundet wurde, ist gestorben. Der Jugendliche war am Sonntagabend beim sogenannten Trainsurfing mitgefahren und hatte sich dabei lebensgefährlich verletzt. Fahrgäste bemerkten Lichtblitze und hörten Hilferufe. Nach ersten Rettungsmaßnahmen wurde der Teenager mit schweren Verbrennungen per Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Bahnstrecke war für rund drei Stunden gesperrt.
+++ Hamburg: Frau stürzt vor U-Bahn und wird schwer verletzt +++
Eine Frau ist am Donnerstagmorgen an der U-Bahn-Haltestelle Messehallen in Hamburg vor einen einfahrenden Zug der Linie U2 gestürzt und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei torkelte sie zuvor. Sie wurde im Krankenhaus operiert, Lebensgefahr bestand nicht. Ob Alkoholkonsum oder ein medizinisches Problem den Sturz verursachte, war zunächst unklar. Hinweise auf Fremdeinwirkung gab es nicht. Der U-Bahn-Verkehr war vorübergehend unterbrochen.
+++ Obermaßfeld-Grimmenthal: Sechs Schafe laufen auf Bahngleisen +++
Sechs ausgebüxte Schafe haben am Mittwoch einen Polizeieinsatz an einer Bahnstrecke im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ausgelöst. Die Tiere waren zwischen Grimmenthal und Untermaßfeld auf und neben den Gleisen unterwegs. Einsatzkräfte trieben sie aus dem Gefahrenbereich und ermittelten den Besitzer. Die Schafe hatten ihre Weide durch eine kleine Öffnung verlassen und blieben unverletzt. Größere Auswirkungen auf den Bahnverkehr gab es nicht.
EVN
