Bei einer Verfolgungsfahrt in Bad Lausick stürzt ein Auto auf eine Bahnstrecke. Drei Menschen werden verletzt, das Gleis wurde vorübergehend gesperrt.
In Bad Lausick (Landkreis Leipzig) ist ein Auto in der Nacht mehrere Meter tief auf ein Gleis gestürzt. Vorausgegangen war eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Bei dem Unfall seien drei Personen leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Sie kamen ins Krankenhaus.
Den Beamten fiel der Pkw nach Polizeiangaben zunächst auf, da die angebrachten Kennzeichen offenbar nicht zu dem Fahrzeug passten. Als die Polizisten das Auto kontrollieren wollten, sei der 31 Jahre alte Fahrer geflüchtet.
Die Flucht habe schließlich zu einer ehemaligen Brückenauffahrt über die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz im Ortsteil Lauterbach geführt. Dort habe das Fahrzeug einen Zaun durchbrochen und sei rund sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Der Pkw habe sich überschlagen und sei auf dem Dach im Gleis liegen geblieben.
Die betroffene Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt; ist aber mittlerweile wieder freigegeben. Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es zeitweilig zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Es war ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Straftatbestände, darunter das Fahren mit falschen Kennzeichen.

EVN / dpa
