Während in Leipzig der Straßenbahnverkehr eingestellt wurde, läuft der BVG-Verkehr trotz Rekordhitze wie gewohnt. Auch streikende Klimaanlagen sorgten einem Sprecher zufolge nicht für große Probleme.
Die Berliner Verkehrsbetriebe haben die große Hitze mit Rekordtemperaturen am Samstag eigenen Angaben zufolge gut überstanden. Das System sei insgesamt stabil gelaufen, sagte ein BVG-Sprecher. Zwischen Nollendorfplatz und Warschauer Straße habe das Unternehmen am Samstagnachmittag zeitweise die U1 nicht fahren lassen und bei der U3 einen Zehn-Minuten-Takt angeboten – als vorsorgliche Entlastungsmaßnahme für die Infrastruktur.
Bei Bussen und Trams habe es vereinzelt Probleme mit den Klimaanlagen gegeben, die betroffenen Fahrzeuge seien ausgetauscht worden. Zu nennenswerten Ausfällen sei es dadurch nicht gekommen, sagte der Sprecher.
Am Morgen gab es nun eine Weichenstörung am Breitenbachplatz (U3). Die Hitze sei hier aber wohl nicht die Ursache gewesen.
Am Freitag hatte die BVG angekündigt, dass sie am Wochenende auch in den Abendstunden U-Bahnen mit der maximalen Wagenzahl fahren lässt, damit die Fahrgäste nicht zu eng in den Fahrzeugen sitzen und stehen müssen. Auch die Beschäftigten sollten unterstützt werden – unter anderem durch die Bereitstellung von Trinkwasser an Endstellen, in Betriebshöfen und Werkstätten, wie die BVG mitteilte. Darüber hinaus sind Beschäftigte im Einsatz, um an die Fahrer und Fahrerinnen an ausgewählten Knotenpunkten entlang der Strecken zusätzlich Wasser zu verteilen.
dpa / EVN
