Deutscher Nahverkehrstag in Koblenz rückt Zukunft des ÖPNV in den Fokus

Mit dem 16. Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz diskutieren Fachleute zentrale Zukunftsfragen des öffentlichen Nahverkehrs. Im Fokus stehen Finanzierung, Fachkräftemangel und Sicherheit.

In Koblenz hat der 16. Deutsche Nahverkehrstag begonnen. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „30 Jahre Regionalisierung – Nah gedacht, weit gekommen“. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen der Mobilitätspolitik, darunter Wettbewerb, Finanzierung, Fahrzeugentwicklung und Personalgewinnung.

Markus Wolf, Staatssekretär für Verkehr und Mobilität in Rheinland-Pfalz, betonte laut Mitteilung, ein leistungsfähiger Nahverkehr sei insbesondere in Flächenländern ein wichtiger Standortfaktor. Zudem seien ausreichend Fachkräfte und hohe Sicherheitsstandards entscheidend, um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) langfristig zu stärken.

Rund 150 Vorträge, Fachdebatten und Workshops sollen Bilanz über 30 Jahre Regionalisierung ziehen und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Auch die Sicherheit von Mitarbeitenden und Fahrgästen im ÖPNV ist ein wichtiges Thema des Kongresses. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Fachmesse mit mehr als 30 Ausstellern.

EVN