Reparaturarbeiten an Gleisen nach Güterzug-Unfall in München

Die Aufräumarbeiten nach dem Absturz zweier Güterzug-Waggons in München sind beendet, befahren werden können die Gleise aber vorerst nicht.

Nach dem Zusammenstoß von zwei Güterzügen in München laufen an der Unfallstelle die Reparaturarbeiten. Vollständig behoben sein dürften diese nicht vor Anfang Juli, schätzte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Im Laufe der Woche soll der Bereich zumindest auf einem der beiden Gleise wieder befahrbar sein. Auf den Gleisen sind laut der Deutschen Bahn ausschließlich Güterzüge unterwegs, so dass der Personenverkehr nicht betroffen ist.

Bereits am Sonntag seien erste Reparaturen an der Oberleitung erfolgt, sagte der Sprecher. Nun müssten an mehreren Weichen Einzelteile erneuert, einige Gleise ersetzt sowie rund 100 Schwellen ausgetauscht werden. Hinzukämen Arbeiten am Schotterbett und an der Leit- und Sicherungstechnik.

Bei dem Unfall in der Nacht zu Samstag waren zwei Güterzüge während eines Rangiervorgangs aus bisher ungeklärter Ursache kollidiert. Ein 46 Jahre alter Rangierbegleiter starb. Mehrere Waggons entgleisten, zwei davon kippten von der Brücke auf die darunterliegende Straße und mussten mittels Schwerlastkränen geborgen werden.

Auf einem Fahrbahnstreifen unter der Brücke in Richtung Süden wurde der Straßenbelag beschädigt, so dass die Straße an dieser Stelle nur verengt für den Verkehr freigegeben wurde. Hier liefen am Montag die Reparaturarbeiten, wie das Bauamt der Stadt mitteilte.

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dpa / EVN