Ein Regionalzug hat in Bremen einen auf einem Bahnübergang abgestellten Pkw-Anhänger erfasst. Verletzt wurde niemand, die Bundespolizei ermittelt zu dem Vorfall.
Ein Zug der Nordwestbahn hat in Bremen einen auf einem Bahnübergang abgestellten Pkw-Anhänger erfasst. Wie die Bundespolizei mitteilte, sei der Zug am späten Freitagabend mit rund 70 km/h gegen das Hindernis gestoßen. Die etwa 50 Fahrgäste und der Lokführer seien unverletzt geblieben. Der Anhänger wurde neben das Gleis geschleudert, am Zug entstanden Sachschäden. Die Weiterfahrt war noch bis Bremen-St. Magnus möglich, anschließend wurde die Weiterreise mit Taxis organisiert. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen und Zugausfällen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei war der Anhänger unweit südlich des Bahnübergangs vom Halter abgestellt und anschließend von Unbekannten auf die Gleise geschoben worden. Die Beamten ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bitten um Zeugenhinweise.
EVN
