Fahrgäste profitieren beim Schienenersatzverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg ab sofort von kürzeren Fahrzeiten. Die Expressbuslinie RE 50 ist nun rund 15 Minuten schneller unterwegs.
Fahrgäste des Eisenbahnunternehmens Agilis kommen mit dem Ersatzverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg künftig schneller voran. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wurde die Fahrzeit der Expressbuslinie RE 50 um rund 15 Minuten auf etwa 90 Minuten verkürzt. Grundlage seien Erfahrungen aus den ersten Monaten der Streckensperrung im Zuge der Korridorsanierung. Die Busverbindungen hätten sich als schneller als ursprünglich kalkuliert erwiesen.
Laut Angaben verkehren rund 96 Prozent der Busse pünktlich, die Ausfallquote liege bei etwa 0,5 Prozent. Die Anpassung des Fahrplans sei in Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und der DB InfraGO erfolgt. Ziel sei ein möglichst zuverlässiger und attraktiver Ersatzverkehr während der Bauarbeiten. Perspektivisch ist eine ähnliche Lösung auch für weitere Strecken vorgesehen.
Seit Anfang Februar verkehren zwischen Nürnberg und Regensburg Busse statt Züge. Die umfangreiche Generalsanierung der rund 88 Kilometer langen Strecke soll bis zum 10. Juli abgeschlossen sein.
EVN
