Feuerwehrkräfte im neuen Koralmtunnel – Großer Einsatz, kleine Ursache

Eine Staubaufwirbelung am Koralmtunnel hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Über 100 Einsatzkräfte rückten an, um einen möglichen Brand auszuschließen. Die Ursache erwies sich als harmlos – verletzt wurde niemand.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war am Freitag im neuen Koralmtunnel zu einem vermeintlichen Brandeinsatz ausgerückt. Gegen 13:55 Uhr hatte eine Staubwolke an einem Tunnelportal Alarm ausgelöst, wie die Feuerwehr mitteilte.

Nach der Alarmierung sammelten sich zunächst die Einsatzkräfte am Bahnhof Weststeiermark. Dort wurde eine gemeinsame Einsatzleitung von ÖBB, Feuerwehr und Rettungsdienst eingerichtet. Der Rettungszug der ÖBB fuhr gegen 15:11 Uhr in eine der Tunnelröhren ein, begleitet von Atemschutzträgern und Technikern. Im Tunnel befand sich zum Zeitpunkt des Alarms kein Zug, sodass eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen war. Erst bei einer zweiten Erkundungsfahrt konnte die Ursache gefunden werden – es handelte sich demnach um eine harmlose Staubaufwirbelung.

Die ersten Einsatzkräfte rückten ab 17:30 Uhr wieder ab; um 18:09 Uhr kehrte der Rettungszug an den Bahnhof Weststeiermark zurück. Eingreifen musste die Feuerwehr nicht. Insgesamt waren 103 Feuerwehrleute mit 32 Fahrzeugen sowie Sanitäter und Ärzte im Einsatz.

Nach Angaben der Einsatzleitung habe dieser Ablauf gezeigt, dass die Sicherheitsvorkehrungen für Notfälle im Koralmtunnel einwandfrei funktionieren.

Am selben Tag wurde offiziell die Eröffnung der neuen Koralmbahn gefeiert, die die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt mit dem Fahrplanwechsel nun deutlich verkürzt.

EVN