Tarifkonflikt bei VHH geht weiter – dreitägiger Warnstreik


HAMBURG | Die Gefahr neuer Warnstreiks bei der Hochbahn ist dank eines Tarifabschlusses gebannt. Nicht so bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH). Dort geht der Tarifstreit weiter.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Verkehrsbetriebes VHH ab Donnerstag zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen. „Die Verhandlungen zum Manteltarifvertrag bei der VHH haben bislang zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt“, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. Trotz fünf Verhandlungsrunden sei es der VHH nicht gelungen, ein Angebot abzugeben, das für eine ausreichende Entlastung der rund 2500 Beschäftigten sorge. Vom Warnstreik seien auch die Nachtbusse von Samstag auf Sonntag betroffen.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) gehören zu gut 94 Prozent der Stadt Hamburg, der Rest liegt bei mehreren Kreisen. Die VHH bedient mit ihren Bussen vorwiegend Strecken im schleswig-holsteinischen Umland der Hansestadt.

Beim anderen städtischen Verkehrsbetrieb, der Hamburger Hochbahn, hatten sich Verdi und Unternehmen vor knapp zwei Wochen nach vier Verhandlungsrunden und zwei Warnstreiks auf einen Tarifabschluss geeinigt. Damit sind weitere Warnstreiks bei der Hochbahn, die das Gros der Hamburger Buslinien sowie die U-Bahn betreibt, vom Tisch.


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dpa