Die Modernisierung der Fahrzeuge der Mittelrheinbahn ist abgeschlossen. Fahrgäste auf der Strecke zwischen Köln, Koblenz und Mainz profitieren künftig von mehr Komfort, WLAN und moderner Fahrgastinformation.
Die Flotte der Mittelrheinbahn ist erfolgreich modernisiert worden. Wie Alpha Trains mitteilte, wurde Anfang Mai im Prüfcenter Wegberg-Wildenrath der letzte modernisierte Triebwagen vom Typ Siemens Desiro Mainline vorgestellt. Insgesamt wurden 17 Fahrzeuge technisch und optisch umfassend überarbeitet.
Nach Angaben der Projektpartner investierten die beteiligten Aufgabenträger rund drei Millionen Euro in das Vorhaben. Auch die Eigentümerin Alpha Trains beteiligte sich mit einem hohen Millionenbetrag. Ziel war es, die seit 2008 eingesetzten Fahrzeuge auf ein modernes Ausstattungsniveau zu bringen und ihre Nutzungsdauer zu verlängern.
Die modernisierten Fahrzeuge erhalten unter anderem neue Sitzlandschaften, größere Sitzabstände, LED-Beleuchtung, WLAN, zusätzliche Steckdosen sowie TFT-Monitore mit Echtzeitinformationen für Fahrgäste. Zudem wurden die Fahrzeuge optisch überarbeitet und teilweise neu lackiert.
Das Projekt wurde während des laufenden Betriebs umgesetzt. Dafür wurden die Fahrzeuge schrittweise in die Werkstatt von Siemens Mobility in Wegberg-Wildenrath gebracht und dort modernisiert. Betreiber der Mittelrheinbahn bleibt weiterhin das Eisenbahnverkehrsunternehmen Trans Regio.
Ergänzt wird die Flotte bereits seit Ende 2020 durch sechs neue Siemens-Mireo-Züge, die insbesondere auf stark ausgelasteten Streckenabschnitten zusätzliche Kapazitäten schaffen sollen. Die Instandhaltung der gesamten Flotte erfolgt weiterhin in Koblenz-Moselweiß.
EVN
