Berliner U3 fährt nach Kabeldiebstahl und Reparaturen wieder normal


BERLIN | Die Reparaturen nach einem Kabeldiebstahl auf der Berliner U-Bahn-Linie U3 sind schneller beendet worden als geplant.

„Die Einschränkungen nach einem Kabeldiebstahl auf dem oberirdischen Streckenabschnitt im Berliner Südwesten sind beendet“, teilte die BVG am Mittwoch mit. Die Reparatur wurde damit rund eine Woche früher erledigt als zunächst prognostiziert. „Seit dem Nachmittag fährt die U3 wieder wie gewohnt, also in der Hauptverkehrszeit alle fünf Minuten“, hieß es von der BVG.

Zu den Einschränkungen auf der U3 kam es seit vergangenem Freitag. Auf dem Abschnitt zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke fuhr die Linie nur im 10-Minuten-Takt, um eine Überlastung zu verhindern. Unbekannte hatten der BVG zufolge zuvor rund 140 Meter Kabel im oberirdischen Abschnitt der U3 zwischen den Bahnhöfen Freie Universität – Thielplatz und Oskar-Helene-Heim gestohlen.

Im laufenden Jahr kam es bei der BVG immer wieder zu Kabeldiebstählen. Betriebsvorstand Rolf Erfurt nannte vergangene Woche gestiegene Kupferpreise als Treiber für solche Vorfälle. Bei den Tätern handele es sich in der Regel um Profis, die genau wüssten, welche Kabel unter Strom stehen und welche nicht.


dpa