Umbau des Hamburger Hauptbahnhofs soll in sechs Jahren starten


HAMBURG | Der Umbau des Hamburger Hauptbahnhofs soll nach den Vorstellungen des Chefplaners Bernd Homfeldt in sechs Jahren beginnen.

„Im besten Fall gehen wir 2028 an die Arbeit und sind Ende der Dreißigerjahre sehr weit“, sagte Homfeldt der Wochenzeitung Die Zeit (Donnerstag, Hamburg-Ausgabe).

Die Kosten allein für die Erweiterung des Hauptbahnhofs bezifferte er auf mindestens eine halbe Milliarde Euro. Inklusive aller Verbindungswege und -tunnel seien es mehrere Milliarden Euro. Der Hauptbahnhof gilt mit derzeit 550.000 Reisenden täglich als stark überlastet, bis 2040 soll die Zahl Rechenmodellen zufolge auf 750.000 Reisende steigen.

Nur die beiden überirdischen Anbauten im Süden und Osten des Hauptbahnhofs schlügen mit mindestens 200 Millionen Euro zu Buche, sagte Homfeldt. Der mit wohl mehr als zwei Milliarden Euro teuerste Teil des Gesamtprojekts sei der Verbindungsbahn-Entlastungstunnel, in dem künftig die S-Bahn zwischen Altona und dem Hauptbahnhof fahren soll.


EVN

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