VMK-Chefin Schaefer: Länderbeteiligung an 9-Euro-Ticket-Nachfolge möglich


BREMEN | Die Bundesländer sind nach Angaben der Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Maike Schaefer (Grüne), bereit, ein Nachfolgeangebot zum 9-Euro-Ticket mitzufinanzieren.

„Grundvoraussetzung für eine solche Entscheidung wären aber Fakten, die Bundesminister Wissing bisher schuldig bleibt“, sagte die VMK-Vorsitzende und Bremer Mobilitätssenatorin, Maike Schaefer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). „Die Länder haben schon beim Corona-Rettungsschirm bewiesen, dass sie grundsätzlich bereit sind, sich substantiell zu beteiligen.“

Schaefer zählte offene Fragen auf: „Wie teuer wäre ein Nachfolgeticket? Gilt es bundesweit? Wie hoch soll konkret der Länderanteil sein? Wenn Minister Wissing schon im September ein Nachfolgeticket am Start haben will, sollte er jetzt schleunigst liefern.“

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zeigt sich offen für eine Fortführung des 9-Euro-Tickets. Seinem Ministerium zufolge ist für ein Nachfolgemodell aber die Bereitschaft der Länder mitentscheidend, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Kommt doch eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets? – Wissing zeigt sich offen dafür


EVN / dts Nachrichtenagentur | Foto: Imago / MiS / Stadt Bremen
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