Weiterhin Probleme in NRW – Mehrere Bahnlinien von Zugausfällen betroffen


DÜSSELDORF | Die angespannte Personallage bei den Bahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen sorgt auch am Dienstag weiterhin für ausfallende Züge und Einschränkungen für Reisende.

Betroffen sind unter anderem die Linien RE 16 und RB 91 zwischen Iserlohn und Letmathe. Dort wird bis zum Dienstagnachmittag ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, wie die Bahn mitteilte. Auch bei der RB 61 zwischen Osnabrück und Rheine fahren Ersatzbusse.

Bis zum 7. August werden zudem Züge der RB 32 zwischen Duisburg und Dortmund gestrichen. Auch hier ist laut DB Regio NRW der hohe Krankenstand ein Grund für die Ausfälle. Stattdessen werden Busse eingesetzt, und die Bahn verweist auf die parallel fahrenden Züge von RE 3, RB 35 und S 2. Auch der RE 49 zwischen Wuppertal und Wesel fällt noch bis zum 7. August aus. Die RB 36 zwischen Oberhausen und Duisburg-Ruhrort entfällt noch bis zum 31. Juli.

Bereits am Montag hatte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) Besserungen bei den Verkehrsverbünden angemahnt. Bei Problemen, wie sie momentan aufträten, müssten die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden. Frühzeitige und aktuelle Informationen über Ausfälle und Ersatzverkehr seien zwingend. Anlass war, dass im Rheinland Züge der S-Bahnlinien 8, 11, 12 und 19 am vergangenen Wochenende eingestellt worden waren. Krischer nahm zudem den Bund in die Pflicht und forderte eine bessere Finanzierung des Schienennetzes.


dpa | Foto: DB AG / Oliver Lang (Archiv)